Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen Poster

„Phantastische Tierwesen 2“: Der Blutpakt könnte Dumbledores dunkelste Geheimnis enthüllen


Andreas Engelhardt  

„Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“ hat das „Harry Potter“-Universum um einige magische Aspekte bereichert. Gerade der Blutpakt zwischen Grindelwald und Albus Dumbledore wird in den kommenden Filmen von großer Bedeutung sein. Doch ist er auch der Schlüssel für das dunkelste Geheimnis von Dumbledore?

– Achtung: Es folgen Spoiler für „Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“ –

Albus Dumbledore hatte schon in der „Harry Potter“-Reihe einige Geheimnisse und die „Phantastische Tierwesen“-Filme führen diese Tradition gekonnt fort. „Grindelwalds Verbrechen“ enthüllte immerhin, dass Albus wohl noch einen weiteren Bruder hatte; wobei dieses Geheimnis vielleicht auch dem späteren Hogwarts-Schulleiter nicht bekannt war. Und sein Sieg gegen Grindelwald war eventuell auch nicht so ruhmreich, wie gemeinhin geglaubt wird.

Das wohl dunkelste Geheimnis von Dumbledore, um das sich „Harry Potter“-Fans seit Jahren den Kopf zerbrechen, dreht sich um den Tod seiner Schwester Ariana. Diese starb, als zwischen Dumbledore, seinem Bruder Aberforth und Grindewald ein Kampf ausbrach. Ein umherirrender Fluch traf Ariana dabei tödlich. Wer genau für ihren Tod verantwortlich war, bleibt weiterhin unklar. Der Blutpakt, der erstmals in „Grindelwalds Verbrechen“ vorgestellt wurde, könnte dabei aber eine entscheidende Rolle gespielt haben.

Nicht nur mit dem Blutpakt warf „Grindelwalds Verbrechen“ bei „Harry Potter“-Fans Fragen auf:

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Starb Ariana durch den Blutpakt zwischen Albus und Grindelwald?

Dank Screenrant erreicht uns die Theorie, dass der Blutpakt zwischen Grindelwald und Albus Dumbledore eine Mitschuld am Tod von Ariana trägt. „Phantastische Tierwesen 2“ verrät uns, dass Dumbledore und Grindewald durch den Blutpakt daran gehindert werden, einander zu bekämpfen. Das wirft aber eine Frage auf: Warum haben sie dafür nicht einfach einen Unbrechbaren Schwur benutzt?

Wenn eine Person versucht, diesen magischen Schwur zu brechen, stirbt sie sofort. Entsprechend hätte er den Bedürfnissen von Dumbledore und Grindelwald eigentlich genügen müssen. Zumal wir den Unbrechbaren Schwur schon aus der „Harry Potter“-Reihe kennen. Der Blutpakt wird sich also vermutlich mindestens in einem entscheidenden Detail davon unterscheiden müssen, sonst hätte Joanne K. Rowling ihn wohl nicht zusätzlich erfunden.

Die Theorie besagt, dass der Blutpakt im Fall von Dumbledore und Grindelwald nicht einen der beiden sofort tötet, sollte er den anderen angreifen. Vielmehr könnte ihr Bündnis durch Magie verhindern, dass die beiden sich Schaden zufügen können. Vorstellbar wäre dies, indem die Flüche, die sie aufeinander werfen, schlicht abprallen. Dann könnten die beiden zwar aufeinander losgehen, gewinnen kann den Kampf aber keiner. Das würde auch erklären, warum Dumbledore Grindelwald nicht angreift, es würde eben nichts bringen.

Den Blutpakt selbst müssen die beiden vor Arianas Tod geschlossen haben, davon können wir ausgehen. Schließlich war Dumbledore damals noch von Grindelwalds Ansichten fasziniert, erst nach dem Tod seiner Schwester brach die Verbindung zu seiner großen Liebe ab. Entsprechend war ihr magisches Bündnis wohl aktiv, als der Kampf zwischen den beiden und Aberforth entbrannte, bei dem Ariana ums Leben kam.

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Die drängendste Frage bliebe für „Harry Potter“ dennoch offen

Es könnte durchaus sein, dass durch den Blutpakt ein Zauberspruch abgelenkt wurde und dieser daraufhin Ariana tödlich traf. Die drängendste Frage bleibt dann: Wer erwirkte den Zauberspruch, durch den Albus‘ Schwester starb? Wir wissen, dass Aberforth seinem Bruder die Schuld gab und Albus tatsächlich schwere Gewissensbisse Zeit seines Lebens plagten. Ob er den entscheidenden Fluch erwirkte, der von Grindelwald abprallte oder dieser wiederum eigentlich Albus treffen wollte und dabei Ariana tötete, lässt sich aktuell kaum sagen. Beides wären gute Gründe, warum Aberforth seinem Bruder Albus auf der Beerdigung von Ariana aus Wut die Nase gebrochen hat.

Wir können nur hoffen, dass Joanne K. Rowling noch etwas Licht in diese drängende Frage bringt. Da uns drei weitere „Phantastische Tierwesen“-Filme erreichen und die Beziehung zwischen Dumbledore und Grindelwald darin eine wichtige Rolle spielt, stehen die Chancen aber nicht schlecht. Schließlich hat Rowling schon verraten, dass Voldemorts Schlange Nagini in Wahrheit früher ein Mensch war. Warum sollte sie dann nicht auch die Frage beantworten, die sich Fans wirklich seit Jahren stellen?

Was euch in „Phantastische Tierwesen 3“ erwarten könnte, erfahrt ihr in unserem Video:

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